Was muss ich mitbringen?

Für den Hund


Ein Suchgeschirr
Das Suchgeschirr muss ein Einhängen des Karabiners am Rücken ermöglichen (der Hund muss sich frei drehen können) und muss sich vom alltäglichen Geschirr oder Halsband unterscheiden (da der Hund bei der Suche ziehen darf). Es wird dem Hund erst kurz vor der Suche angezogen und danach gleich wieder ausgezogen. Bei Dunkelheit wird außerdem ein Leuchthalsband bzw. werden leuchtende Aufsätze für das Geschirr benötigt.

Eine Führleine
Diese Leine sollte 5 oder 7,5 m lang sein. Bewährt haben sich Leinen aus Leder oder BetaBiothane.

Belohnung
Als Belohnung eignet sich Feuchtfutter oder evtl. auch Spielzeug. Selbst zubereitetes Futter kann in geeignete, gut verschließbare Plastikdosen gegeben werden bzw. kann Fertigfutter auch direkt aus der Aluschale verfüttert werden. Trockenfutter oder härtere Leckerlies eignen sich bei der Sucharbeit nicht – sie sind einfach zu “staubig”. Auch Käse sollte nicht verfüttert werden, denn er überdeckt die Geruchszellen. Bitte sicherheitshalber gleich zwei bis drei Portionen der Lieblingsbelohnung abpacken.

Wasser
Nach der Suche ist es wichtig, dem Hund Wasser anzubieten. Im Sommer kann dies auch während des Trails nötig sein. Daher ist es wichtig, einen transportablen Napf und eine Wasserflasche mitzunehmen.

Einen Rückzugsort für den Hund
Ideal wäre ein Auto, ansonsten kann dieser Rückzugsort auch mit Hilfe einer faltbaren Hundehütte oder Hundebox geschaffen werden. Der Hund soll dort ungestört ruhen und die gerade gemachten Eindrücke verarbeiten können.

Für sich selbst


Geruchsartikel
Um sich auch für die Hunde der anderen Besitzer in der Gruppe verstecken zu können, sollten mind. zwei Geruchsgegenstände (getragene Haube, Socken, Taschentücher o.ä.) mitgebracht werden. Denn ein Geruchsartikel wird nie zwei Mal verwendet.

Kleidung/Schuhe
Empfehlenswert sind feste, wasserdichte Schuhe (Bergstiefel o. ä.) und strapazierfähige, bequeme Outdoorkleidung. Manche stark ziehende Hunde sind anfangs leichter mit Handschuhen zu führen.
Außerdem hat sich das Tragen einer Warnweste während des Trailens bewährt. Im Dunkeln benötigen wir überdies noch eine Stirnlampe.

Wasser/Tee
Nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch sollte nach dem Trailen Flüssigkeit zu sich nehmen.

Gute Laune
Trailen soll Spaß machen. Daher sollte die Freude am Trailen im Vordergrund stehen und Druck oder ein übertriebener Erfolgswille des Menschen bitte zu Hause bleiben.

Weitere Infos


Die Hunde befinden sich vor und nach der Suche im Auto bzw. in der Box. Parken sie im Sommer also unbedingt im Schatten und lassen sie Fenster offen! Im Winter sollte es der Hund dort unbedingt warm haben (also evtl. eine Jacke/Decke mitnehmen).

Zur Sicherheit bleiben die Hunde stets an der Leine, da wir uns meist im Stadtbereich mit Straßenverkehr und anderen Hundehaltern aufhalten und wir Auseinandersetzungen der Hunde vermeiden wollen.

Denken Sie bitte auch daran, Hundekotsackerl mitzunehmen, da es vor allem nach dem Trail auf dem Rückweg zum Auto gerne zu „Zwischenfällen“ kommt.